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Kompetenz-Entwicklungs-Konzept

Ziel dieses Kompetenz-Entwicklungs-Konzeptes ist die Unterstützung von produzierenden Unternehmen beim Aufbau von Dienstleistungen. Aufgrund der besonderen Eigenschaften von Dienstleistungen sind neben den Fachkompetenzen zusätzlich individuelle und organisationale Kompetenzen notwendig. Mit dem vorliegenden Kompetenz-Entwicklungs-Konzept können für verschiedene Aufgabenfelder und Hierarchieebenen im Unternehmen die individuellen und organisationalen Kompetenzen ermittelt werden, die im Rahmen der Erstellung von Dienstleistungen notwendig sind. Die unternehmensspezifischen Fachkompetenzen werden als gegeben vorausgesetzt.

Der Prozess der Dienstleistungserstellung wird im Unternehmen von verschiedenen Mitarbeitern (Ausführender) und Führungskräften (Produkt-/Dienstleistungsmanager, Funktionsleiter) getragen. Je nach Aufgabenfeld und Position im Unternehmen ergeben sich daraus unterschiedliche individuelle und organisationale Kompetenzanforderungen. Bei den Führungskräften wurde auf eine weitere Ausdifferenzierung der Hierarchieeben verzichtet. Der Produkt-/ Dienstleistungsmanager ist eine Führungskraft mit funktionsübergreifender Prozessverantwortung. Der Funktionsleiter trägt die Verantwortung für eine Funktion bzw. einen Funktionsbereich. Welche Art von Führungskräften im Unternehmen vorhanden sind, hängt von der Organisationsstruktur ab – prozessorientiert oder funktionsorientiert (oder beides). Unter individuellen Kompetenzen werden in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten einer Person verstanden, sich in komplexen und dynamischen Situationen selbstorganisiert zurechtzufinden. Ergänzend dazu sind die organisationale Kompetenzen die nachhaltigen (also nicht einmaligen und zufälligen) Selektions- und Verknüpfungsleistungen der Organisation zur Handhabung komplexer interner und externer Herausforderungen. Durch die Einordnung der für die Dienstleistungserstellung relevanten Kompetenzen in die unten stehende Matrix wurde ein Raster geschaffen, das als Grundlage für eine unternehmensspezifische Ableitung von Kompetenzprofilen dienen kann.

Kompetenzmatrix
Abbildung 1: Matrix zur Zuordnung von Kompetenzen für die Dienstleistungserstellung
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