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Inhaltliche Ausrichtung

 
Verglichen mit anderen westlichen Staaten läuft in Deutschland der Übergang in eine "nachindustrielle" Gesellschaft deutlich langsamer ab. Mit mehr als einem Drittel der Beschäftigten tragen produzierende Unternehmen einen erheblichen Anteil zur Wertschöpfung bei.

Industrielle Produkte zeichnen sich in aller Regel dadurch aus, dass sie über eine relativ hohe (technische) Komplexität verfügen. Daraus ergeben sich Potenziale für Dienstleistungsangebote entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Diese "Schnittmenge" zwischen Industrie und Dienstleistung, hier als "Industrielle Dienstleistungen" verstanden, betrifft sowohl Dienstleistungen, die von der Industrie in Verbindung mit Produkten als sogenannte produktbegleitende Dienstleistungen angeboten werden, als auch Leistungen, die Dienstleistungsunternehmen vorzugsweise für die Industrie erbringen.

Die Projekte der Fokusgruppe "Industrielle Dienstleistungen" beschäftigen sich mit Konzepten zum Umgang mit industriellen Dienstleistungen, Strukturen, die eine permanente Innovations- und Wandlungsfähigkeit begünstigen und neuen Vermarktungsmodellen.

Bei der Umsetzung der Entwicklungen bleibt das turbulente Umfeld zu berücksichtigen, das von hohen Innovationsraten durch abnehmende Planbarkeit der Prozesse, des spezifischen Wettbewerbssituation und den damit verbundenen Rahmenbedingungen des Standortes Deutschland geprägt ist. Neue Herausforderungen, die ein ganzheitliches Denken in vernetzten Systemzusammenhängen sowie eine dynamische Integration der einzelnen Aufgaben notwendig machen, sind u.a.:

  • Ganzheitliche Betrachtung der Abläufe
  • Optimierung des Kundenmanagements
  • Problemlösungsorientierte Produktgestaltung
  • Wandelbare Kooperationsstrukturen
  • Qualifizierung der Mitarbeiter vom Spezialisten zum Generalisten